High Potentials: Was ist das und wie wird man ein High Potential?

Allgemein

5. April 2012

Unter „High Potentials“ werden jene Mitarbeiter verstanden, welche sich aufgrund besonderer Kompetenzen, von anderen abheben. Ein „High Potential“ sollte, je nach Unternehmen und Stellenbeschreibung, über bestimmte Qualifikationen und Kompetenzen verfügen. Eine seiner Fähigkeiten ist es, sich über seiner Stärken und auch Schwächen im Klaren zu sein.

Anhand seiner Qualifikationen kann der „High Potential“ seine Eignungen, durch Zertifikate, Zeugnisse und Bescheide, sowie seine Befähigungen bzw. Ausbildungsgrade, nachweisen.
Neben seinen Qualifikationen, muss er natürlich eine Reihe von Kompetenzen vorweisen können. Grundsätzliche Kompetenzen eines „High Potentials“ sind unter anderem Fachkompetenz, Methodenkompetenz, personale Kompetenz, soziale Kompetenz und Handlungskompetenz. Seine Fachkompetenz drückt der „High Potential“ durch sein jeweiliges Fachwissen, in bestimmten Fachbereichen, aus. Im Rahmen der Methodenkompetenz ist er im Stande, der Berufsgruppe entsprechend, methodisches Wissen einzubringen. Beispielsweise benötigt ein Personalentwickler zur Identifizierung des Bildungsbedarfs, methodische Kenntnisse in Bezug auf die Durchführung von Mitarbeitergesprächen. Die personale Kompetenz äußert sich durch die Werthaltung des „High Potentials“. Im Rahmen der sozialen Kompetenz besitzt er die Fähigkeit, sich mit Mitmenschen auseinander zu setzen. Die Handlungskompetenz befähigt ihn dazu, sein Wissen anzuwenden und interdisziplinäre Problemlösungen anzustreben.

Um Unternehmen, neben den Nachweisen der Qualifikationen, auch Einblicke in die Kompetenzen zu geben, empfiehlt es sich einen Reflexionsprozess durchzumachen. Es bietet sich an die Reflexion schriftlich festzuhalten, um einen Nachweis über die Kompetenzen zu schaffen. Hierfür werden in der Literatur einige Instrumente zur Verfügung gestellt. Beispielsweise können als Hilfestellung Stärken-Schwächen-Profile, Kompetenzlandkarten oder Kompetenzraster gelten. Diese dienen zur Kompetenzerfassung. Wie bereits im ersten Absatz erwähnt, zeichnen sich „High Potentials“ durch ihre Reflexionsfähigkeit aus. Außerdem charakterisiert sie die bewusste Kompetenzerfassung, durch die ebenen genannten Instrumente.
Um ein „High Potential“ zu werden, bedarf es sehr vieler Kompetenzen. Um nur einige zu nennen glänzen „High Potentials“ durch Eigenverantwortung, Lernbereitschaft, Disziplin, Zuverlässigkeit, Belastbarkeit, Zielorientiertheit, Initiative, Konsequenz, Pflichtgefühl, Kooperationsfähigkeit, Gewissenhaftigkeit, Fachwissen, Beurteilungsvermögen, Marktkenntnis, Folgebewusstsein, Fleiß, Experimentierfreude und Anpassungsfähigkeit.

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